Die Anlaufstelle für Blogger
Ohne das Domain-System wäre das Surfen im Internet ein Graus. Ständig müsstest du lange Zahlenkolonnen eingeben und dann noch das entsprechende Verzeichnis aufsuchen. Aber zum Glück gibt es das DNS (Domainname-System). Dieses System erlaubt es jedem Websitebetreiber eine eigene Internetadresse zu erstellen. ZB: www.bloghilfe.com.
Der Domainname ist das Aushängeschild deiner Webseite (oder deines Blog). Auch wenn du deine Webseite eigentlich anders nennst, bleibt der Domainname beim Besucher kleben. Aus diesem Grund sollten Name der Website und der Domainname möglichst übereinstimmen. Hier ein paar Tipps, wie du den perfekten Domainnamen für deinen Zweck findest:
Themenrelevant
Der Domainname sollte zum Thema deiner Webseite passen. Wenn du jetzt zum Beispiel ein privates Blog betreiben möchtest, dann registriere einen Namen, der zu dir passt. Dass könnte dann zum Beispiel www.hans-mueller.de oder www.dianas-blog.ch oder www.blogsusanne.com sein. Dadurch wird das Blog für den Leser schon viel spannender und glaubwürdiger.
Für einen Themenblog empfiehlt es sich natürlich einen Domainamen zu finden der etwas mit dem Thema zu tun hat. ZB: www.gpswandern.ch , www.leseratte.li oder www.marathonblog.net.
Kurz und einprägsam
Der Blogname muss kurz und einprägsam sein! Je mehr du diese Regel befolgst, um so einfacher werden es später deine Besucher haben und dadurch bekommst du mehr Leser. Warum denn solche Monsterdomains wie www.damen-und-herrensportverein-obertoggenburg.ch verwenden? Greife doch einfach auf die altbekannte Abkürzung www.dhspo.ch zurück. Keine Angst, alle Mitglieder können sich den Namen merken, und wenn ein Dritter etwas über den Sportverein erfahren möchte, dann geht er zu 90% sowieso über eine Suchmaschine – und da wird die Seite (natürlich mit unseren Tipps
) auch gefunden!
Leider sind schon fast alle kurzen Domains von Domainhandlern registriert, sodass man öfters einmal ein bisschen Fantasie braucht.
Keine Markenrechte verletzen!
Dies ist eine der häufigsten Fallen, in die Neulinge auf diesem Gebiet treten. Doch dabei handelt es sich nicht um einen kleinen Fehler, welcher vielleicht „nur“ Auswirkungen auf die Besucherzahlen haben können. Hier geht es ans Eingemachte – an den Geldbeutel.
Du musst das Markenrecht respektieren. So kannst du nicht einfach die Domain www.mcdonaldsfanclub.de registrieren. Dazu brauchst du die Genehmigung von dem jeweiligen Rechteinhaber (in diesem Falle wahrscheinlich McDonalds).
Wenn du wirklich nicht darum herumkommst eine markenrechtlich geschützte Domain zu registrieren, dann frag bei dem betreffenden Unternehmen an, und lass dir eine Genehmigung schriftlich Geben. Oder such gleich einen Anwalt zum Thema Internetrecht oder Markenrecht auf, der wird dich kompetent und erfolgreich Beraten.
Links:
Wikipedia: DNS / TLD (Mit Liste aller Abkürzungen wie: .ch .de .jp oder .aero) / Domainnamen mit Sonderzeichen (ä, ö, ü, etc.)
Ayom: Webmaster FAQ – Artikel zum Thema Domain und Recht
Alle Internetseiten sind auf einem Computer – einem sogenannten Server – gespeichert. Diese Server laufen rund um die Uhr und sind immer am Internet angeschlossen, damit die Besucher der Webseite rund um die Uhr Zugriff auf die Seiten haben. Nun lohnt es sich aber nicht, für ein normales Blog einen ganzen Server zu mieten.
Doch dafür gibt es spezielle shared hosting Angebote. Shared Hosting bedeutet, dass sich mehrere Webseitenbetreiber einen Server teilen die Recourcen dadurch besser ausnutzen und die Kosten geringer halten. Es gibt viele Anbieter die diese Dienstleistung für wenig Geld oder sogar kostenlos Anbieten. Ich möchte dabei nicht auf die kostenlosen Angebote eingehen, da diese in meinen Augen für ein längerfristiges Projekt (wie ein Blog) nicht geeignet sind.
Webspace ist aber nicht gleich Webspace, auch der Preis ist nicht immer das Ausschlaggebende. Ich will hier eine einfache Auflistung machen, auf was man achten sollte, bevor man einen Vertrag für ein shared hosting Angebot abschliesst.
Speicherplatz
Es können nicht unendlich viele Dateien auf einen Server geladen werden. Der Speicherplatz wird wie bei einer Festplatte in Megabyte (MB) oder Gigabyte (GB) gerechnet. Für ein Blog reichen einige Megabyte schon aus. Bei vielen Bildern oder sogar Videos sollte man schon an die 100mb bis 200mb einrechnen.
Trafficlimit
Nicht nur der Speicherplatz zählt, sondern auch wie viel Traffic (engl. Verkehr) die Webseite auf dem Server verursachen darf. Wenn z. B. Die Startseite einer Webseite 1mb gross wäre, und das Trafficlimit beträgt 100mb, dann könnten nur 100 Besucher diese Webseite abrufen. Deshalb sollte man beachten, dass das Trafficlimit den Speicherplatz um ein vielfaches übersteigt. Denn die meisten Anbieter verlangen beim Überschreiten dieses Limits saftige Preise.
PHP
PHP ist eine Scriptsprache (ähnlich Programmiersprache) und steht für: PHP Hypertext Preprocessor. Diese Scriptsprache wird für fast alle Internetanwendungen wie Blogs, Bildergalerien oder Foren benötigt. Es sollte darauf geachtet werden, dass schon die neue Version 5 vorinstalliert ist, da diese mehr Funktionen bereithält und mehr Sicherheit gegen Hacker bietet.
MySql-Datenbank
Blogsysteme wie Wordpress benötigen eine MySql-Datenbank. In dieser Datenbank werden die Beiträge, Kommentare und andere Daten gespeichert. Es ist von Vorteil, wenn die Grösse dieser Datenbank nicht begrenzt ist, und man sogar mehre Datenbanken zur Verfügung gestellt bekommt. Darauf kann man später noch ein anderes Blog, eine Fotoallergie oder ein Forum betreiben.
Domain
Eine Domain ist die Adresse einer Internetseite, zum Beispiel: bloghilfe.com. Bei manchen Angeboten bekommt man kostenlos eine oder mehrere Domains dazu. Lass dich davon aber nicht blenden! Für ein normales Blog reicht eine Domain völlig aus. Der Domainname sollte gut gewählt sein, denn er ist die Ansprechadresse für den Server. Auch gibt es einige rechtliche Hindernisse beim Erwerb einer Domain. Deshalb ist darauf zu achten, dass keine Markenrechte verletzt werden.
E-Mail
Mit Webspace und Domain ausgerüstet, können auch eigene E-Mailadressen mit dieser Domain eingerichtet werden, zum Beispiel: max.mustermann@bloghilfe.com. Auch hier unterscheiden sich die Angebote. Es sollte darauf geachtet werden, dass man richtige POP3-Accounts bekommt und nicht nur Weiterleitungen zu einer bestehenden E-Mailadresse. Eine ganz praktische Funktion bieten schon die meisten Anbieter: Ein Webinterface um die E-Mails zu lesen. So können auch aus dem Urlaub im Internetcafé E-Mails gelesen, und Urlaubsbilder verschickt werden.
Support
Der Kundendienst ist oft für den Erfolg oder Misserfolg einer Webseite mitverantwortlich. Kostenloser E-Mail-Support gehört schon fast zum Standard. Aber auch sollte darauf geachtet werden, dass die Telefonhotline günstig ist. Denn wenn der Server einmal nicht geht, dann will man nicht ein Vermögen nur für den Anruf ausgeben.
Es gibt noch dutzende weitere Details, worauf man vor Vertragsabschluss achten könnte, aber die sind für uns nicht wirklich Interessant. Dabei geht es um Zertifikate (für Onlineshops) oder weitere Scriptsprachen.
Einen Vergleich von verschiedenen Anbietern wird hier angeboten: http://www.webhostlist.de/
Kostenloser Webspace gibt es bei Funpic.de. Aber wie oben geschildert ist ein solches Angebot auf längere Zeit nicht die beste Lösung.
Meine persönliche Empfehlung ist: Hostloco.com
Hostloco ist ein mittelgrosser Hoster mit sehr guten Angeboten und dem wohl besten und schnellsten Support. Ich bin schon mehrere Jahre Kunde bei Hostloco und kann ihn mit gutem Gewissen weiterempfehlen. Natürlich werden alle oben genannten Anforderungen bei weitem erfüllt. Auch gibt es eine 30 Tage Geld-Zurück Garantie.
Cyon.ch – Serverstadort Schweiz & kein Trafficlimit
Der Basler Hoster bietet für Chf. 8.90: 10GB Speicherplatz, unlimitierten Traffic und eine 60 Tag Geld-Zurück Garantie. Mein privates Blog ist bei diesem Hoster untergebracht, und es gab noch nie Probleme.
Lukas
Bild: Server room1, Flickr/Johnnie W@lker, CC:by